
Tag 2: Bad Wimpfen – Neckargemünd



In diesem Jahr möchte ich auf einem ganz anderen Weg aber erneut nach Rostock an der Ostsee radeln.
Von zu Hause in Aichwald möchte ich direkt in Neckarrems auf den Neckartalradweg einbiegen. Den Radweg möchte ich bis zur Mündung des Neckars in den Rhein fahren.
Dort dann weiter den Rhein abwärts über den Rheintalradweg bis Wesel.
Ab Wesel soll es dann ostwärts gehen (ca. 55 km) möglichst direkt bis nach Datteln zum „Einstieg“ in den Radweg entlang des Dortmund-Ems-Kanals.
Am Ende des Kanals geht es auf den Emsradweg, der mich bis Emden an der Nordsee führen soll.
Den Nordseeküstenradweg möchte ich ab Emden bis Cuxhaven an der Elbemündung radeln, wo ich mit der Fähre über die Elbe nach Brunsbüttel übersetzen kann.
Von Brunsbüttel bis Kiel führt der Nordostseekanal, den entlang ich auf den dortigen Radwegen fahren kann.
Den Ostseeküstenradweg ab Kiel bis Rostock bin ich schon zwei mal gefahren und freue mich aber auch auf ein drittes mal.
Am Ende der Radeltour möchte ich, je nach Zeit, 2-3 Tage in Rostock bleiben und von dort anschließend mit dem Zug wieder nach Hause fahren.
Insgesamt sind das ca. 1.850 km. Mal sehn, ob und wann ich in Rostock ankomme und ob das Wetter mitspielt 🙂
Die Nacht blieb einigermaßen ruhig und der Wind hatte tatsächlich noch nach Nordost gedreht, so dass wir gut geschützt bei Plataria vor Anker lagen. Wir haben etwas länger geschlafen, der Tag zuvor war doch recht anstrengend 🙂
Unser heutiges Tagesziel sollte eine sehr gut geschützte Bucht ca. 5 Seemeilen nordwestlich von Sagiada sein. Also hieß es Abschied nehmen von Plataria.

Da der Wind weitgehend aus nördlicher Richtung kam, war an Segeln kaum zu denken. Aus diesem Grund war „Motoren“ angesagt. Schade!
So kam aber unsere Luise, die das Steuer souverän übernahm, endlich dazu, ihren Achter zu fahren. Wenn uns da jemand zugeschaut hat, dachte der sicherlich, wir hätten unser „Anlegebier“ für die nächsten Tage schon jetzt auf einmal geleert 🙂

Wir hatten aber schön Zeit und somit konnten solche „Extrarunden“ locker gefahren werden 🙂
Die Einfahrt in unsere geplante Ankerbucht musste vorsichtig gesteuert werden, da dort eine Fischzucht mit diversen großen Reußenanlagen im Fahrwasser lagen. Wir haben ja damit gerechnet, dass wir eine ziemlich verlassene Bucht antreffen würden. Doch weit gefehlt! Es lagen bereits 8 oder 9 Yachten vor Anker, so dass nur noch wenig Platz war.
Da unser Katamaran doch etwas zügiger und anders schwoit (um die Ankerkette in den Wind dreht), war es uns doch zu bedenklich, noch zusätzlich zwischen den Yachten zu ankern.
So blieb uns kaum mehr eine andere Möglichkeit, als die Bucht wieder in Richtung Sagiada (Plan B) zu verlassen. Dort ist genügend Platz um sicher und ungestört vor Anker zu gehen.
Es waren noch 5 Seemeilen, die wir ruckzuck gefahren sind.

In Sagiada haben wir zur Sicherheit mal richtig viel Ankerkette „gesteckt“ (das heißt in unserer Sprache: ausgelegt 🙂 ), so dass wir dort sehr sicher und ruhig die Nacht verbringen konnten. Der Starkwind von gestern hat uns doch noch etwas in den Knochen gesteckt 🙂

Von Sagiada aus ist die Marina in Gouvia auf Korfu nur ca. 17 Seemeilen entfernt. in Gouvia müssen wir am nächsten Tag vor 18 Uhr anlegen. Der Vercharterer wartet dort dann schon auf die Rückkehr.
Es ist der Tag der Tage! Heute sind richtig Wind und Welle angesagt! Doch vorher noch ein Nachtrag zu gestern.
Anlauf Ligia:
Es ist nicht ganz einfach und unproblematisch. Der Anlauf auf die recht schmale Hafeneinfahrt in Ligia ist mit Untiefen (Steine und Felsen) „gepflastert“. Und was soll ich sagen: Tatsächlich sind wir beim Anlauf mit der Finne am steuerbordseitigen Ausleger des Katamarans an einem solchen Felsbrocken entlanggeschrappt. Das Geräusch, das dabei entsteht, ist meist schlimmer als die Wirkung. Sofortiges Aufstoppen und Rückwärtsfahren hat zumindest einen wesentlichen Schaden am Rumpf des Katamarans verhindert.
Ich muss zugeben, dass das mein Fehler war. Ich habe mich zu sehr auf das GPS und die hinterlegte Seekarte verlassen. Demnach hätten wir kein Problem haben dürfen. Ein genauerer Blick in mein mitgeführtes Hafenhandbuch hätte mich die Hafenzufahrt erheblich anders ansteuern lassen. Der Schreck war groß und ich habe wieder was gelernt.
Im Hafenbecken bin ich unter den Rumpf getaucht und habe mir den Schaden genauer betrachtet. Glücklicherweise war an der Finne – soweit erkennbar – nur der Algen- und Muchselbewuchs abgekratzt und bestenfalls eine kleine Macke am Material entstanden. Dem Vercharterer habe ich das bei unserer Rückkehr nach Gouvia am Freitag gleich „gebeichtet“. Auch nach Überprüfung durch den Taucher (obligatorisch bei jeder Yachtrückgabe) hat sich kein berechenbarer Schaden herausgestellt und wir haben die Sicherheitsleistung komplett zurückerhalten. Glück gehabt 🙂
Doch zu unserem Törn heute:
Wir sind noch mit Motor aus Ligia ausgelaufen (diesmal auf dem rechten Kurs) und haben uns Richtung offener See orientiert. Es dauerte nicht lange, da frischte der Wind auf und wir haben unsere Segel gesetzt. Es ging so eine zeitlang recht ordentlich voran. Gegen Mittag kamen dann schon deutliche Schaumkronen und der Wellengang wurde merklich höher. Der Wind stieg auf stellenweise über 15 Knoten. Es war Zeit, die Segel zu reffen (verkleinern). Wir wollten ja keinen Mastbruch riskieren. So haben wir das Großsegel bei schon sehr ordentlichem Wellengang gerefft und nicht lange danach auch das Focksegel deutlich verkleinert. Die Geschwindigkeit wurde nur wenig langsamer, da der Wind zunehmend stärker wurde.
Zwischenzeitlich waren die Wellen bereits auf teilweise über 3 Meter angewachsen. Unser Katamaran hat nun schon des öfteren mit dem Bug so in See gestochen, dass Gischt und Wellen über das Boot schwappten und uns eine deutliche Salzschicht auf Deck zurückblieb. Stefan hat tapfer gesteuert. Luise hatte sichtlich Freude an der Action 🙂 und Monika wurde es immer flauer 🙁 Am Nachmittag wurde es noch etwas härter und wir entschlossen uns, die Segel zu streichen und die weitere Strecke zu motoren. Die nächste Anlege- bzw. Ankermöglichkeit war Syvota. Aber schon von weitem war zu erkennen, dass sich dort die Yachten ziemlich drängten. Die Buchten dort kannte ich auch noch nicht, weshalb ich einen Anlauf dort bei den Bedingungen lieber vermieden habe, zumal zeitlich als Alternative Plataria auch noch vor Eintritt der Dunkelheit erreichbar war. Der Wind sollte Spätabends auf nordöstliche Richtung drehen, so dass ich dort eine sichere Anlege- oder Ankermöglichkeit erwarten konnte.
Tatsächlich haben wir Plataria auch noch kurz vor Sonnenuntergang erreicht. Dort blies der Wind aber noch mit 18 bis 21 Knoten, so dass wir keine Lust hatten, bei den Bedingungen in die dortige Marina einzulaufen und möglicherweise anzulegen. Stattdessen haben wir in Strandnähe den Anker geworfen, der glücklicherweise auch gleich beim ersten Versuch richtig gut gehalten hat. Nach gut zwei Stunden und langsam etwas nachlassendem Wind konnten wir dann auch unseren „Wachdienst“ beenden. Mit dem Dingi vom Boot zu gehen war aber bei dem Wellengang immer noch nicht drin. Abendessen war deshalb auf dem Schiff.



Das war heute schon ein harter „Ritt“ auf den Wellen, der die Seetüchtigkeit der Crew mal richtig ausgetestet hat 🙂
In der Nacht soll der Wind deutlich nachlassen. Gegen Mitternacht war es auch schon viel moderater. Wir freuen uns schon auf den nächsten Tag. Mal sehn, wohin der Wind uns dann bläst 🙂
Heute soll es nach Lygia, ca. 8 sm südlich von Ormos Fanari, gehen. Klar war, dass heute kaum segelbarer Wind zu finden ist. Also gemütlich nach Lygia, weil dort besonders gute Anlegemöglichkeiten (seitlich am Kai) sind. So können wir die zu erwartende Nacht mit Starkwind gut abwettern.
Aber erst noch ein Nachtrag zu gestern. Wir sind ja abends noch mit unserem Dingi-Taxi nach Ormos Fanari gedüst. Also alles in den wasserdichten Seesack und ab ins Dingi. Anlegen am Sandstrand. Blöde, dass wir wegen des Tiefgangs des Dingi noch im Wasser aussteigen mussten. Aber zunächst kein Problem, Schuhe aus und ab über die Bordwand ins Wasser. Dann kamen die Wellen ! Und schwupp, war die erste schon ins Dingi geschlagen. Luise, Stefan und Moni waren noch im Boot. Moni ist auf dem Boden gelandet und hat dort einen kräftigen Schluck Meerwasser genommen. Sie meinte später, sie wäre fast im Boot ersoffen 🙂 Auf alle Fälle waren wir doch recht naß geworden. Zum Glück war es warm und die Stühle in dem sehr guten Restaurant waren aus Bast und Nässe hat ihnen nicht geschadet 🙂 Was haben wir über uns selbst gelacht 🙂
Wir hatten ein super Essen und sind dann – schon etwas getrocknet – wieder zum Strand zu unserem Dingi. Dort erst mal wieder das Boot ins Wasser bringen – wieder nasse Beine und Hosen. Dann die Ersten ins Dingi rein, Lothar hat quer zum Strand geschoben – war wohl etwas desorientiert – und schon war der erste Wasserschwall wieder ins Boot geschlagen. Moni schon wieder fast ersoffen. Letztendlich sind wir alle rein gekommen, schnell zur Yacht gedüst – dank unserem überragenden Dingi-Fahrer Stefan – und haben uns hier erst mal wieder abgetrocknet und trocken angezogen. Das ganze Abenteuer hat uns noch bis spät in der Nacht immer wieder zum Lachen gebracht 🙂 Es war ein aufregender aber toller Abend !
Heute früh war noch Einkaufen in Ormos Fanari geplant. Aber sicher nicht mit dem Dingi an den Strand! In der Bucht mündet der Acharon (Fluß in die Unterwelt – griechische Sage) ins Meer. Stefan und ich sind also mit dem Dingi in die Flußmündung und den Fluß aufwärts gefahren. Schon nach ca. 200 Metern haben wir das Dorf mit allerbesten Anlegemöglichkeiten erreicht. Der Umweg wäre gestern Abend sicherlich nicht schlecht gewesen.


Nach dem Einkauf haben wir den Motor angeworfen und sind in Richtung Ligia aus der Bucht ausgelaufen. Tatsächlich war nur sehr schwacher Wind und Segeln hätte keinen Sinn und keinen Spaß gemacht. Es war aber schönes Wetter und wir haben die Fahrt nach Ligia genossen.
Es waren insgesamt heute nur gerade einmal gut 8 sm ! Unserer guten Laune hat das aber keinen Abbruch getan.

In Ligia konnten wir tatsächlich seitlich am Kai anlegen und sind dort vor Wind und Sturm geschützt.


Die Hafentaverne hat uns zum Abendessen eingeladen. Es gibt lecker Tsatsiki, gemischten Salat, Oktopus, Tintenfisch, griechischer Joghurt mit Honig und Ouzo. Alles lecker und günstig.

Jetzt sitzen wir noch auf unserer „Eleven“ und freuen uns zufrieden auf morgen. Angesagt ist auf alle Fälle Richtung Norden. Hoffentlich segeln. Es sieht bisher aber gut aus!
Vor dem heutigen Start war erst mal SUPpen angesagt. Unser Makler hat uns noch ein SUP in die Charter mit reinverhandelt und heute waren Stefan und Luise mit ausgiebigen Tests dran. Das haben die beiden gut hinbekommen!


Leider war heute nur Wind aus südlichen Richtungen. Genau von vorne sozusagen. Deshalb mussten wir ziemlich viel „motoren“. Zwischendurch konnten wir uns aber knapp 2 Stunden unter Segeln austoben !
Insgesamt sind wir heute über 37 Seemeilen weit gekommen und bis zu einer unserer Lieblingsbuchten, Ormos Fanari, gekommen. Die Bucht hat einen tollen Sandstrand und ist gut geschützt. Unser Anker liegt supergut und wir freuen uns jetzt schon auf das Abendessen.
Stefan ist schon im Taxi und wartet auf uns 🙂 (für Jörg: Yamaha Außenborder, 6 PS).
Hier noch ein Eindruck von unserem Ankerplatz und die heutige Strecke.


Jetzt gehts los! Morgens noch schnell in der Marina Gouvia frisch geduscht und Kaffee und eine Kleinigkeit auf der Yacht gefrühstückt! Gegen 09:30 Uhr aber schnell den Vercharterer verständigt, dass wir jetzt auslaufen möchten. Neuerdings lassen die Vercharterer die Freizeitkapitäne nicht mehr selbst aus der Marina rangieren. War wohl einiges schief gegangen. Also kam 10 Minuten später ein junger Angestellter des Vercharterers und steuerte unseren Katamaran Lagoon, Name „Eleven“ sicher bis zur Tankstelle an der Marinaausfahrt. Das hätte ich auch selbst hingebracht 🙂 An der Tankstelle habe ich das Steuer übernommen und der Angestellte ist abgesprungen! Hat die Kaimauer getroffen 🙂 und ist gut gelandet !
Wir sind nicht allzuweit mit dem Motor gefahren, als der Wind auf ca. 10 Knoten zugelegt hat. Also schleunigst Segel hoch und raus und Motor abstellen. Hauptsache Segeln ! Ein kleines zweites Frühstück war natürlich obligatorisch.

Wir sind heute toll gesegelt. Insgesamt mehr als 28 Seemeilen. Wind zwischen knapp 10 und 16 Knoten. Allerdings ziemlich genau aus Süd, so dass wir in diese Richtung nicht gerade weit vorangekommen sind.

Aber wir haben Sagiada locker erreichen können und sind dort vor Anker gegangen. Beim 4. Versuch hat der Anker auch gehalten und das erste Anlegebier war fällig.


Gegen Abend sind wir mit dem Dingi (Fahrer Stefan) in den Hafen gefahren, haben direkt am Gästetisch der Taverne angelegt und sehr lecker Fisch gegessen (siehe Schlauchboot im Hintergrund).

Es war ein toller Tag mit einem wirklich schönen Abschluss und wir freuen uns schon auf morgen.

Ein schwerer und vor allem langer Tag. Morgens um 3 Uhr aufstehen! Um 4 Uhr gemeinsam mit Luise im Taxi zum Flughafen, einchecken und ab in den Flieger. Wir sitzen alle drei kreuz und quer im Flieger, beieinander war nicht mehr möglich. Der Flieger war bis auf den letzten Platz ausgebucht. Na ja, es sind ja nur 1 Stunde 45 Minuten Flugzeit.
Stefan war ja schon am Vortag auf Korfu angekommen. Die Fähre legte in Korfu aber nur so kurz an, dass es ihm nicht mehr raus reichte! So musste er weiter mit nach Igoumenitsa und von dort mit der nächsten Inselfähre wieder zurück nach Korfu. Er war aber nicht der einzige, dem das so erging.
Wir waren um 10:30 Uhr in der Marine, klar, die Yacht zu übernehmen. Leider war diese erst um ca. 16 Uhr fertig. Solange haben wir uns in der Marina rumdrücken müssen und die Langeweile absitzen. Danach hat es sich nicht mehr gelohnt, noch abzulegen. Den Start haben wir deshalb, wie in den letzten Jahren schon, auf den Sonntagmorgen verlegt. Wir waren auch ziemlich fertig und froh, rechtzeitig in den Kojen zu liegen.

Heute, Freitag der 30.7.2021, ist der letzte Tag meiner Radtour. Meine Hauswirtin, die mich schon gestern mit Kuchen und Bockwurst gemästet hatte, hat mir ein üppiges Frühstück vorbereitet. So gestärkt konnte es um kurz vor 8 Uhr losgehen.
Zunächst war Güstrow als Zwischenziel angepeilt.
Die gesamte Strecke heute bis Warnemünde ist sehr gut ausgeschildert. Da waren sogar Wegweiser an Stellen vorhanden, an denen gar keine Abzweigung möglich war. Ich fuhr heute fast ausschließlich auf Radwegen in super Zustand.


Erste Pause war am Inselsee in Schabernack. Ja, der Ort heisst tatsächlich so 🙂 20 km standen zu dem Zeitpunkt auf dem Tageskilometerzähler. Und ich hatte mich noch nicht ein mal verfahren 🙂


Heute läuft ja der „Fischbrötchenturbo“ mit. Deshalb war Güstrow auch schnell erreicht. Güstrow sollte man sich auch mal in Ruhe anschauen. Eine nette kleine Innenstadt mit viel Leben. Da war gerade eine evangelische Jugendgruppe in Aktion:

Die haben mir ein Herz geschenkt 🙂



In Güstrow habe ich den Radweg Berlin – Kopenhagen verlassen. Ich wollte in Hohen Sprenz und in Schwaan noch Verwandte und Freunde besuchen. Die Strecke führte dann nur noch in kleinen Teilen über Radwege. Der Rest waren Landstraßen.
In Schwaan bog ich wieder auf den Berlin – Kopenhagen ein und erreichte Rostock schon gegen 16 Uhr bei herrlichem Wetter.


Nach dem Einchecken bei unseren Freunden in Rostock – Reutershagen musste meine Tour aber natürlich noch mit dem Fischbrötchen in Warnemünde abgeschlossen werden. Bis dorthin waren es noch 11 km die jetzt ohne Gepäck flux abgestrampelt waren.


Insgesamt bin ich heute bis zum Heringsbrötchen 81,5 km gefahren. Es waren wieder 274 Höhenmeter. Also alles gar nicht so flach und eben 🙂

Es waren tolle 13 Tage. Unterwegs habe ich viele interessante Begegnungen und Gespräche gehabt. Schade, dass die Tour schon vorüber ist! Ich hatte aber auch echtes Wetterglück. Bis auf wenige ganz kurze Ausnahmen hat immer die Sonne gelacht. Auch was das Thema Unterkünfte und Übernachtungen betrifft, hat letztendlich alles prima funktioniert. Da hatte ich fast mehr Probleme erwartet. Schließlich ist ja Ferienzeit.
Insgesamt bin ich nun 1.135,4 km gefahren. So viel wie noch nie am Stück. Von Pannen und Platten bin ich auch verschont geblieben. Würde ich glatt wieder mal machen. Mal sehn, wo mich meine nächste Tour hinführen wird.
Jetzt bleibe ich noch einige Tage hier an der Ostsee und lasse es mir gut gehen.
Meine Monika konnten wir (unsere Freunde in Rostock und ich) noch überreden, doch einfach mit dem Auto nachzukommen.
Falls jemand die Tour ebenfalls fahren möchte, kann ich gerne ein paar Tipps dazu geben. Gegebenenfalls einfach melden.
Das ist jetzt mein letzter Tagesbericht zu der Fahrradtour. Mir hat es Spaß gemacht und ich hoffe, Ihr hattet auch etwas Freude dabei.
Im September geht es nach Griechenland zum Segeln. Vielleicht wollt ihr da auch mal gelegentlich in meinen Lolleblog reinschauen. Ich werde wieder über WhatsApp – Status verlinken.
Euch allen weiterhin eine gute Zeit, viele Grüße und bleibt gesund!
Lothar