Zunächst noch nachberichtet: Gestern Abend gab`s leckere Spaghetti 🙂
Das haben unsere beiden Mädels supergut hinbekommen !
Es wurde dann noch diskutiert, wer von den beiden Kapitän sein darf 🙂
Heute war zwar wieder kräftiger Wind angesagt, das hat uns aber nicht erschreckt. Wir sind ja eine klasse und eingespielte Crew !!! Also sind wir heute morgen, nach dem Frühstück und einer Pumpenreparatur (Toilette 🙁 ) durch den Vercharterer 🙁 schleunigst ausgelaufen und in Richtung Sagiada, Nahe der albanischen Grenze, ausgelaufen.
Schon gleich nach der Ausfahrt aus der Marina wurden bei moderatem Wind sofort Segel gesetzt und der Motor abgeschaltet. Wir sind heute fast die gesamte Strecke nach Sagiada 23,8 nm (44,01 km) gesegelt und haben erst kurz vor dem Ziel bei 18 – 19 kn Wind die Segel geborgen.
Nach dem perfekt gelungenen Ankermanöver vor der Marina in Sagiada gabs natürlich erst mal ein Ankerbier 🙂 und auf Wunsch von Lothar einen Kaffee dazu 🙂
In die Marina konnten wir nicht rein. Mit dem breiten Katamaran kommen wir nicht durch die extrem schmale Einfahrt 🙁
So liegen wir jetzt bei immer noch ordentlichem Wellengang und Wind vor Anker und lassen uns durchschaukeln. Gegen später soll der Wind aber laut Prognose abflauen und dann werden die Wellen sicherlich auch ein wenig nachlassen.
Bernhard macht sich schon mal bereit für die Fahrt im Dingi zur Marina, wo wir gerne Abendessen möchten.
Mal sehn, ob wir bei dem Wellengang mit dem Dingi überhaupt vom Schiff weg kommen 🙂
Wir waren heute schon um 9 Uhr in der Marina in Gouvia auf Korfu. Dort haben wir unseren Mietwagen abgestellt. Er war bis 10 Uhr zurückzugeben.
Luise und Bernhard waren kurz nach 10 mit dem Taxi vom Flughafen in der Marina eingetroffen und haben uns auch gleich in der Taverne bei unserem Vercharterer – Istion Yachting – gefunden.
Die Eleven, unser Katamaren, war schon am Freitag in der Marina gelegen und da hat auch schon jemand geputzt. So waren wir zuversichtlich, dass wir den schon vor der vertraglich vereinbarten Zeit um 17 Uhr übernehmen könnten. Vorweg: Da wurde nichts draus 🙁
Wir haben uns in der Taverne die Zeit vertrieben und haben uns am frühen Nachmittag zur Yacht begeben. Unsere beiden Frauen haben schon mal den Einkauf für`s Bunkern übernommen und sind mit zwei vollen Einkaufswagen auf die Yacht „angerückt“ 🙂 Nach Rückfrage beim Vercharterer konnten wir zumindest schon mal vor 17 Uhr auf die Yacht und den Einkauf und unser Gepäck einräumen.
Wir haben ziemlich lange gewartet und der Vercharterer kam erst um 18 Uhr angeschlappt. Wohlgemerkt: vertraglich war eine Übergabe spätestens um 17 Uhr vereinbart! 🙁 Wir hatten die Lagoon 380 schon vorher inspiziert und eine nicht sehr kurze Mängelliste erstellt. Die Yachtübergabe war diesmal extrem langwierig. Der Vercharterer fand u.a. die Rettungswesten nicht (waren aber auch sehr gut versteckt 🙁 ). Um 19 Uhr hat er sich verabschiedet mit Hinweis, er möchte nach den Rettungswesten schauen 🙁
Um 19:30 Uhr, Bernhard und Monika waren schon mal in die reservierte Taverne vorausgegangen, haben Luise und ich endgültig abgeschlossen und sind auch in die Taverne in Gouvia losgegangen, wo wir den Tisch ab 19:15 Uhr reserviert hatten. Also alles etwas zäh und unorganisiert 🙁
Nach üppigem und wirklich guten Abendessen ging es dann wieder aufs Schiff, wo wir uns noch gemütlich zu Trinken gegönnt haben, bevor wir uns dann in die Kojen verzogen haben.
Wenigstens ist heute, Sonntag, schönes Wetter. Sonne und nicht zu heiß: Sommer 🙂
Um 08:30 Uhr kam der Vercharterer wieder aufs Schiff. Zwischenzeitlich waren auch die Rettungswesten aufgetaucht. Wir haben noch ca. 1/2 Stunde mit der Übergabe verbracht und konnten diese um 9 Uhr endlich abschließen (vertraglich vereinbart: Samstag 17 Uhr !!! 🙁 ).
Zwischenzeitlich hat der Wind deutlich aufgefrischt. So langsam hat sich der im Wetterbericht angekündigte Sturm mit Windstärken um 6 bis in der Spitze 8 entwickelt. Das war`s mit heute Segeln 🙁 Wir bleiben vernünftigerweise in der Marina, wo wir einigermaßen geschützt liegen und machen Knotenkunde.
Danach sonnenbaden und faulenzen 🙂
Jetzt ist später Nachmittag. Der Wind pfeift durch die Wanten. Moni und Bernhard bereiten aus lauter Langeweile Griechischen Salat für und vor. Der wird ganz sicher lecker 🙂
Vielmehr gibt es bis jetzt nicht zu berichten. Wenn es für morgen auch nicht allzu gut aussieht, hoffen wir doch, auslaufen zu können und wenigstens ein wenig zu segeln. Ich melde mich wieder 🙂
Heute früh habe ich mal ausgiebig im Hotel gefrühstückt. Deshalb bin ich auch „erst“ um 7:40 Uhr mit dem Fahrrad losgekommen. Da für den Vormittag laut Wetterbericht sowieso viel Regen angekündigt war, hat das aber nichts ausgemacht. Ich musste deshalb auch schon gleich 500 Meter nach Start meine Regenjacke überziehen 🙁 Da war ich dann auch schon wieder auf dem Elberadweg Richtung Dresden.
Bis Dresden hat es fast durchgängig geregnet 🙁 Teils zwar nur genieselt aber so wird man auch naß. Ab und zu habe ich mich dann einfach untergestellt. Hier kommt Dresden Stadtmitte in Sicht:
Alles ziemlich naß 🙁
Dresden mit seinen monumentalen historischen Gebäuden ist schon eine Extrareise wert !
In der Stadtmitte musste ich wieder das Elbufer wechseln und bin dazu über die Augustusbrücke geradelt.
Nicht weit hinter Dresden war dann ein netter Biergarten an der Elbe, an dem es ordentlichen Milchkaffee gab 🙂
Die Radwege hinter Dresden wurden nun auch wirklich deutlich besser und es wurde trockener 🙂
Immer wieder waren imposante Bauwerke zu sehen.
Und schon bald war Pirna erreicht.
Ab hier kam zunehmend die Sonne durch und die Regensachen konnten abgelegt werden 🙂
Hinter Pirna wird das Elbetal zunehmend enger und man sieht, dass sich der Fluss hier tief in die Landschaft eingraben musste. Zudem wurde es sommerlich warm 🙂
Im Bastei Kurort Rathen wechselte ich wieder per Fähre auf die gegenüberliegende Elbseite. Da gab es auch keine Alternative.
Die Fähre von der gegenüberliegenden Seite kommt daher wie ein Flüchtlingsschiff 🙂In meiner Richtung war die Fähre nicht so überfüllt 🙂Es ist eine Kennenfähre, die nur durch die Elbströmung und entsprechender Schrägstellung angetrieben wird ! Sehr umweltfreundlich !
In Rathen gönne ich mir eine Pause auf einer Liegebank mit Blick auf die Bastei.
Es sind nur noch 12 km bis zu meinem Ziel in Bad Schandau, nahe der tschechischen Grenze.
Und kaum wieder losgeradelt, bin ich auch schon am Ziel. Heute waren es nur noch knapp 60 km, von denen knapp die Hälfte im Regen zurückzulegen waren.
Ein letzter Blick auf die Elbe …
… und ab in den Zug.
Da ich schon um 13:10 Uhr am Bahnhof in Bad Schandau war, konnte ich noch heute die Rückfahrt nach Hause starten. Ich wollte mir das Geld für nochmals ein Hotel sparen. Um 13:45 Uhr habe ich die S1 nach Dresden bestiegen. Dort hatte ich zwar nur eine kurze Umsteigezeit, im Zug hat mich aber eine nette Mitreisende schon mal auf das Umsteigemanöver vorbereitet (Ausstieg links, Aufzug ganz hinten am Bahnsteig). Da mich eine nette Dame am Aufzug vorgelassen hat, habe ich den Zug nach Hof noch erreichen können.
Nächster Umstieg war in Hof. Umsteigezeit: 1 Std. 5 Min. Ich konnte mir am Bahnhof (der herunter gekommendste Bahnhof, den ich je gesehen habe 🙁 ) noch gut einen Kaffee und ein belegtes Brötchen besorgen. Mein Fahrrad habe ich am Bahnsteig angeschlossen. In Hof waren alle Aufzüge defekt und außer Betrieb. Zum Glück ging mein nächster Zug am selben Bahnsteig 🙂
Den Umsteigerekord habe ich aber in Nürnberg geschafft. Als erster aus dem Zug ausgestiegen, dann auf dem Pedal stehend zum Aufzug gerast, wo gerade ein Typ eingestiegen war und ich noch schnell mit hinein konnte. Unten angekommen raus aus dem Aufzug, durch die Unterführung gerast und 4 Gleise weiter in den Aufzug rein, der glücklicherweise gerade unten stand. Am Bahnsteig aus dem Aufzug raus und noch ca. 50 Meter zum Zugeinstieg gerast, rein in den Zug und schon war die Abfahrt. Ich schätze mal, es waren gesamt so 3-4 Minuten ! 🙂
Um 22:52 Uhr kam der Zug pünktlich in Waiblingen an, wo mich meine Moni vom Bahnhof abgeholt hat.
Es war zwar nur eine kurze Reise (Start Montag, Rückkehr Samstag), aber ich konnte wieder viele schöne Eindrücke mitnehmen und habe eine interessante Ecke von Deutschland kennengelernt. Den Elberadweg Deutschland habe ich damit auch auf 2 Raten von der Elbmündung bis zur tschechischen Grenze vollständig gefahren. Insgesamt waren es auf dieser 2. Etappe knapp mehr als 400 km mit durchwachsenem Wetter.
Soweit von meiner diesjährigen Radtour. Als nächstes steht im September/Oktober noch Segeln in Griechenland ab Korfu an, worauf ich mich auch schon sehr freue.
Also dann bis zum nächsten Jahr, in dem ich wahrscheinlich die Oder / Neiße von Süd nach Nord bis Usedom radeln werde.
Hallo zusammen, ich sitze heute im Hotel in Kötzschenbroda bei Radebeul und berichte komfortabel mit Tisch, Stuhl, Strom aus meinem Hotelzimmer 🙂
Gestern hatte ich ja berichtet, dass ich noch Abendessen gehe. Der Platzwart am Campingplatz hat mir dafür Tips gegeben. Habe mir eine Soljanka und einen Cheesburger gegönnt.
Ein junger Grieche hat mich bedient. Sehr freundlich und gesprächig. Habe mich wirklich nett in Englisch mit ihm unterhalten. Natürlich über Segeln in Griechenland. Er hat sich dermaßen gefreut und mich mit Handschlag verabschiedet 🙂
Heute früh war ich wieder sehr bald aus dem Zelt und bin schon um 6:45 Uhr losgeradelt ! Nach 3 1/2 km habe ich auch gleich wieder den Elberadweg gefunden:
Unterwegs waren wieder viele „Wegelagerer“ am Radweg. Sie waren aber vom Weg weggesperrt. Nicht wie an der Nordsee 🙂
Um 8 Uhr hatte ich Belgern erreicht. Bis dahin hatte ich noch keinen Kaffee 🙁 Also bin ich den Berg hoch in den Ort gefahren und habe dort zum Glück gleich eine Tanke gefunden, wo ich Kaffee und belegte Brötchen bekam.
Die Strecke wird nach Belgern zunehmend hügeliger. Immer wieder zwingen mich leichte Anstiege, ein paar Gänge herunterzuschalten. An einem starken kurzen Anstieg ist mir glatt die Kette vom vorderen kleinen Zahnkranz abgesprungen 🙁 Da habe ich wohl zu hart geschaltet. Mein Fahrrad konnte da nichts dafür 🙂
An der Stelle muss ich auch mein Fahrrad mal ausdrücklich loben. Was das alles mitmachen muss und erträgt das klaglos ! Ihr werdet nachfolgend noch sehen, was da so zu meistern war 🙂
Kurz vor Riesa habe ich wieder Störche gesehen. Das sind schon majestätische Vögel und es ist schön, die hier so aus der Nähe betrachten zu können:
In Riesa musste ich wieder das Elbufer wechseln. Habe mich in Riesa etwas verfranzt, bis ich endlich die Auffahrt auf die Brücke gefunden habe. Im Ort ist der Elberadweg ganz schlecht bis gar nicht beschildert.
Gastronomie gibt es am Elberadweg wirklich wenig. Erst knapp 10 km hinter Riesa habe ich endlich mal eine kleine Gartenwirtschaft gefunden. Es war schon 11:30 Uhr und seit der Tanke habe ich nichts mehr zu mir genommen.
Ich bin dann sofort rein in die Gartenwirtschaft und habe mir Milchkaffee, Kirschschorle und Eierkuchen mit Zimt, Zucker und Apfelmus bestellt.
Das tat gut! Vor allem auch, weil es zwischenzeitlich angefangen hat zu regnen und ich im Trockenen saß.
Weitergefahren bin ich trotzdem bei Regen. Er hat zwar etwas nachgelassen, zwischendurch auch ausgesetzt, so richtig trocken blieb es die nächsten beiden Stunden aber nicht.
Jetzt zur Streckenbeschaffenheit. Mein Freund Jörg aus Rostock als ehemaliger Trialfahrer hätte bestimmt große Freude gehabt. Hier mal ein Beispiel für grobes Pflaster:
Und das auch noch naß! Das sieht harmloser aus, als es war. Fahren ging nicht mehr. Da musste ich schieben.
Und hier noch ein Beispiel für raffinierte Streckenführung:
So insgesamt habe ich den Eindruck, die Strecke wird zunehmend schlechter. Heute war viel Kopfsteinpflaster und teils tiefer Schotter oder sehr schmale Wege, bei denen ich schon befürchten musste, mit meinem breiten Gepäck hängen zu bleiben. Glücklicherweise ging aber alles gut.
Noch ein Wort zu Jörg aus Rostock. Ich habe meine Taschenlampe zu Hause vergessen. Das wäre ganz übel gewesen, wenn ich nicht die Notlampe von Jörg, die er mir im letzten Jahr geschenkt hat, dabei gehabt hätte 🙂
Nochmals danke an Jörg für deine Voraussicht 🙂
Am Nachmittag kam dann Meissen in Sicht.
Die dortige Albrechtsburg ist schon ein tolles Bauwerk:
Ich musste Meissen aber rechts liegen lassen. War auf der falschen Elbseite 🙂 Meine Moni und ich wollen uns die Stadt sowieso in nächster Zeit mal genauer anschauen.
Ich bin – teilweise mit leichtem Getröpfel von oben – noch bis kurz vor Radebeul weitergefahren und habe mich heute im Hotel in Kötzschenbroda eingecheckt. Ist auch ein netter Ort hier:
Gleich neben dem Hotel ist ein Gastronomiebetrieb neben dem anderen:
Meine Unterkunft heute (mein Fahrrad darf in der Tiefgarage übernachten 🙂 ):
Das waren heute genau 93,32 km – aber unter erschwerten Bedingungen 🙂
Morgen soll es bis 10 Uhr regnen. Mal sehn. Ich möchte schon gerne mein Ziel – Bad Schandau an der tschechischen Grenze – erreichen und dort meine Tour beenden. Bis dahin sind es noch ca. 60 km. Unterwegs dorthin sind aber ziemlich schlimme Anstiege. Werd ich wohl auch noch schieben müssen 🙂
Ich berichte morgen wieder.
Bis dahin noch einen schönen Abend und liebe Grüße nach Hause
Heute habe ich in Torgau am Campingplatz abgebrochen, weil die nächsten x km kein weiterer Campingplatz kommt. Sonst wäre ich gerne noch ein paar Kilometer gefahren. Es sind aber doch immerhin 95,3 km geworden:
Doch der Reihe nach. Heute früh bin ich wieder mal sehr früh aufgewacht. 5:30 Uhr ! Ich konnte nicht mehr schlafen. Bin aber auch in der letzten Nacht einige Male aufgewacht und hatte einen etwas unruhigen Schlaf. Weiß auch nicht, an was das lag. Vielleicht weil niemand neben mir lag ? 🙂
Ich habe dann einfach schon mal angefangen, gemütlich mein Zelt auszuräumen.
Dummerweise war Auschecken eigentlich erst ab 8 Uhr möglich 🙁 Aber ich hatte Glück. Der Ehemann der Rezeptionistin war gerade in der Nähe, so dass ich dem das Geld und den Chip für die Duschen aushändigen konnte. So war es möglich, dass ich mich schon um 10 nach 7 „vom Acker“ machen konnte. In Coswig habe ich dann noch einen Netto mit einer kleinen Bäckerei gefunden und mir dort einen Kaffee und ein Eibrötchen gegönnt.
Um 5 vor 8 Uhr war ich bereits wieder auf dem Elberadweg (nachdem ich mich in der Stadt etwas „verfranzt“ habe 🙁
Bereits kurz nach Coswig kam der „Morgengymnastikweg“. Bücken, aufrichten, bücken, aufrichten …“ 🙂
Die Radwege sind hier kurz vor der Lutherstadt Wittenberg teilweise mitten durch die Wiesen betoniert:
Da begegnen einem sogar Rehe.
Um 9 Uhr habe ich Wittenberg erreicht.
Die Lutherkirche mit dem Tor, an das Luther seine Thesen angeschlagen hatte.
Wittenberg ist echt eine Reise wert. Die Innenstadt ist sehr schön geworden.
Marktplatz mit dem Lutherdenkmal.
Ich wage es ja kaum zu sagen geschweige denn zu schreiben: Ich habe gestern tatsächlich meine zweite Powerbank innerhalb kurzer Zeit verloren 🙁 Gut, dass es in Wittenberg eine neue zu erwerben gab 🙂 Auf die passe ich jetzt aber echt gut auf 🙂
Teilweise führte der Elberadweg heute auch über Landstraßen. In der Karte sind die aber als wenig befahren angegeben. Tatsächlich habe ich kaum ein Auto getroffen.
In Pretzsch war dann wieder ein Wechsel auf das andere Elbufer angesagt.
Das konnte ich wieder einfach mit der Fähre bewerkstelligen (1,50 Euro die Überfahrt mit Fahrrad).
Ich wäre noch deutlich schneller gewesen, wenn mir die Fähre nicht vor der Nase davongefahren wäre 🙁 Aber ich habe ja Zeit 🙁
Es folgte jetzt eine längere Strecke ohne Verpflegungsmöglichkeit 🙁 Mein Kaffeedurst wurde immer größer und auch sonst sollte ich wieder mal Flüssigkeit tanken. Endlich in Dommitzsch angekommen, hatte ich Glück und bekam Kaffee, Apfelkuchen und ein großes Kirschsaftschorle 🙂
Gut gestärkt ging es anschließend weiter. Zunächst entlang eines Seitenarms der Elbe und dann wieder direkt an der Elbe.
So habe ich recht gemütlich Torgau erreicht. Da ich hier Zelten wollte und noch früh dran war, habe ich mir vor dem Einchecken am Campingplatz noch die Stadt angeschaut.
Besonders beachtlich fand ich das Schloss Hartenfels.
Innenhof Schloss Hartenfels
Der Campingplatz ist recht gemütlich. Die verlangen hier für eine Person mit kleinem Zelt aber glatt 15,50 Euro! Das finde ich echt grenzwertig, zumal für Duschen noch 1 Euro fällig ist (für knapp 4 Minuten). Aber es gibt halt keinerlei Konkurrenz in der Nähe 🙁
Das Zelt war wieder ruck zuck aufgebaut, das Gepäck eingelagert und ich bin zum Duschen gegangen. Es tat gut! 🙂
So Freunde, es sind jetzt noch gut 150 Kilometer bis zu meinem Ziel in Bad Schandau. Bin mal gespannt, wie es morgen läuft. Es soll deutlich wärmer werden als heute. 27 Grad. Um 10 Uhr eventuell etwas Regen. Heute waren es übrigens 24 Grad Höchsttemperatur. Das ging gerade noch so 🙂
Wahrscheinlich werde ich mein Ziel in 2 Tagen erreichen. Wir werden sehen. Ich berichte ja gerne, wie es läuft.
Jetzt gehts ab zum Abendessen. Mal sehn, was ich finde. Hier am Campingplatz gibt es keine Gastronomie – leider 🙁 Zum Glück habe ich hier in Torgau an der Tanke schon mal ein Brötchen verdrückt 🙂
Doch von Anfang: Aufgewacht bin ich um 5:30 Uhr ! Bin aber auch gestern schon während des Tatorts eingeschlafen 🙂 Auschecken im Hotel war erst ab 7 Uhr möglich, so dass ich noch massig Zeit hatte.
Die nette Damen von der Rezeption war dann doch schon um 6:40 Uhr da und konnte mir etwas früher „mein Geld abnehmen“ 🙂 Nur 10 Minuten später war ich an der Tanke zum Frühstück.
Es gab leckeren Milchkaffee und 2 halbe belegte Brötchen (Fleischsalat und Ei). Anschließend noch schnell die Reifen auf gut 5,5 Atü „aufgeblasen“ und los ging es Richtung Elbe.
Das Wetter war fürs Fahrradfahren für mich eigentlich optimal. Zwar geschlossen bewölkt aber 17 Grad. Genau meine Temperatur 🙂
Am Ortsausgang Grünwalde kam mir auf der neben dem Radweg liegenden Wiese ein Storch im Steigflug entgegen. Der war ca. 10 Meter vor mir abgehoben und sauste auf Kopfhöhe ca. 3 Meter neben mir vorbei. Da Störche im allgemeinen bei Wind von vorne starten, habe ich wohl Rückenwind 🙂 Habe unterwegs noch weitere Störche gesehen. Das gibts bei uns ja leider eher nicht 🙁
Interessant war unterwegs auch der Planetenweg. So habe ich unser gesamtes Sonnensystem in recht kurzer Zeit durchradelt 🙂
Habe bei der Sonne glatt meinen Rucksack vergessen 🙁 Habs aber schon nach 10 Metern gemerkt 🙂 Übrigens habe ich genau hier bei der Sonne ein paar Regentropfen abbekommen. War aber nur wenig und sollten – welch Dusel – die letzten heute gewesen sein.
Die Radwege heute waren überwiegend ganz ok bis gut. Es gab nur wenige kürzere Ausnahmen.
Um 8:30 Uhr habe ich in Pretzin meinen zweiten Kaffee heute zu mir genommen. Es war in einem kleinen „Tante Emma“-Laden („Stop Shop“) wo man so alles notwendige bekommen kann:
Lebensmittel
Backwaren
Imbiss
Zeitschriften
Getränke usw.
Das Wetter wurde zum Nachmittag immer schöner – und wärmer 🙂
In Breitenhagen musste ich die Elbseite wechseln:
Die Fähre läuft an einer quer in der Elbe liegende Kette.Ich war der einzige Passagier 🙂
Und weiter Richtung Dessau:
Am Nachmittag nochmals Kaffee, diesmal mit Kuchen 🙂
Dessau schon in Reichweite.
Und schon da:
Bauhausmuseum in Dessau:
Bin kreuz und quer durch die Stadt gefahren. Elberadweg war hier sehr schlecht bzw. gar nicht ausgeschildert. Aber irgendwann habe ich ihn hinter Dessau auch wieder gefunden 🙂
Kurz vor Coswig musste ich nochmals die Elbseite wechseln. Dort war ein Hotel, ziemlich einsam in der Landschaft und ich habe mit dem Gedanken gespielt, mich dort einzumieten. 130,- Euro das Zimmer fand ich dann aber doch etwas überzogen 🙁
Also nichts wie auf die Fähre und weiter.
Ich war schon wieder der einzige Fährpassagier 🙂
So langsam musste ich mir eine Unterkunft suchen. Ca. 5 km von Coswig entfernt habe ich einen Campingplatz ausgemacht, den ich jetzt zielstrebig ansteuerte.
Diesmal kostet mich der Platz 12,50 Euro, einschließlich Duschen.
Zeltaufbau ging wieder ruck zuck. Ich komme zunehmend mehr in Übung.
Geduscht bin ich auch schon und warte in der Campinggaststätte auf leckeres Essen. Mal sehn, was es gibt.
Soweit mal für heute. Sitze jetzt lange genug am Computer und es wird Zeit für Entspannung und Relaxen 🙂
Ich bin heute schon um 5:45 Uhr aufgewacht ! War gestern aber nach der stressigen Zugfahrt auch ziemlich müde und bald im Bett. Da ich nicht mehr einschlafen konnte, begann ich schon um 6 Uhr mit den Vorbereitungen zur Weiterreise:
Duschen
Gepäck aufräumen und verstauen
Schlafsack und Isomatte verpackt (die Isomatte ist nicht mehr dicht. Habe gestern noch versucht, sie mit dem Fahrradflickzeug zu kleben, hat aber nicht geholfen. Ich behalte sie trotzdem bis zum Ende der Tour, da sie auch mit offenem Ventil noch komfortabler ist als nur auf dem Zeltbboden zu liegen)
Zelt abgebaut und verpackt
Fahrrad aufgesattelt.
Um 7:15 Uhr war ich dann schon abfahrbereit im Campingplatzrestaurant, das aber erst um 8 Uhr öffnet.
Der Platzwart war aber schon da und hat mir einen Morgenkaffee spendiert 🙂 Um 10 vor 8 konnte ich dann die Abrechnung machen und den Schlüssel für die Sanitärräume zurückgeben. Die Übernachtung hat mich mit Duschen, Zelt und 1 Person 13,50 Euro gekostet. An ähnlichen Zeltplätzen habe ich vor einiger Zeit noch 4-7 Euro bezahlt ! 🙁
Um 8 Uhr konnte ich dann auf den Rückweg zum Bahnhof Erfurt starten. In der Hoffnung, dass dort dann auch die Züge nach Magdeburg nicht ausfallen!
Campingplatz zum Bahnhof Erfurt: 11,9 km
Um 8:40 Uhr war ich schließlich am Bahnhof und tatsächlich stand auch schon ein Zug nach Magdeburg bereit. Ausnahmsweise war der Zug mal nicht überfüllt, so dass ich einen recht guten Platz bekam (mit Steckdose, an der ich mein elektronisches Equipment aufladen konnte 🙂 )
Die Fahrradplätze waren aber vollständig belegt. Im übrigen ist die Fahrradmitnahme hier in Sachsen-Anhalt kostenlos!
Der Zug ging tatsächlich pünktlich um 9:10 Uhr ab und kam nach gut 2 1/2 Stunden mit gerade mal 2 Minuten Verspätung in Magdeburg an! Unglaublich 🙂
Hauptbahnhof Magdeburg
Jetzt konnte es endlich per Pedes auf dem Elberadweg los gehen. An der Elbe war ich ruck zuck und fuhr Flußaufwärts in Richtung Schönebeck (heutiges Tagesziel). Die Wege waren von sehr unterschiedlicher Qualität. Teilweise wüstes Kopfsteinpflaster, teilweise Fahrbahnen wie auf der Autobahn und aber auch unbefestigte Wege, die aber schön zu fahren waren.
… da geht´s lang 🙂Die Fernsicht ist ganz ok 🙂Und jetzt ? Blöde, wenn beide Alternativen einfach aufhören ! 🙁 Kein Hinweisschild 🙁
Aber ca. 30 Meter vorher war noch eine dritte Alternative 🙂
Und schon kommt Schönebeck in Sicht:
Für heute Nachmittag sind Gewitter angesagt. Da es die nächsten Tage trocken bleibt, gönne ich mir heute ein günstiges Hotel im Industriegebiet Schönebeck. Das Wetter verheißt nichts Gutes!
Zwischenzeitlich hat es auch schon leicht geregnet und in der Ferne gedonnert 🙁 Ich bin im Trockenen gut aufgehoben 🙂
So habe ich heute mal nur eine bescheidene Strecke des Elberadwegs geschafft. Es waren gerade mal 25 km.
Laut Vorhersage ist morgen früh um 3 Uhr Schluss mit Regen und Gewitter. Ich freue mich schon, dann meinen ersten kompletten Fahrradtag zu absolvieren. Mal sehn, wie weit ich komme. Habe es ja nicht eilig und bin auch nicht auf der Flucht 🙂
Euch noch einen schönen Abend, viele Grüße aus Schönebeck und bleibt gesund
Den Elberadweg bin ich vor 3 Jahren ab Hamburg stromaufwärts gefahren. Seinerzeit musste ich bei Magdeburg aufgeben, weil das Wetter richtig mies wurde. Für dieses Jahr habe ich mir vorgenommen, das letzte Stück bis zur tschechischen Grenze zu vervollständigen.
Also habe ich gestern alles gepackt und schon mal auf dem Fahrrad verstaut:
Heute morgen, gerade als ich mit dem Rad zum Bahnhof in Endersbach starten wollte, ging es richtig los mit Regen. Es kam ein richtiger Guss vom Himmel, bei dem man keine Katze vors Haus jagt 🙁 Nach ca. 1 Stunde, um 9:42 Uhr, gab es aber eine Regenpause, die ich sofort nutzen konnte, um flott von Aichelberg zur S-Bahn nach Endersbach zu düsen 🙂
Jetzt geht´s los !5,7 km
Die S-Bahn nach Stuttgart kam tatsächlich pünktlich und am Stuttgarter Hauptbahnhof hatte ich diesmal nicht so viel Stress mit dem Transfer zu den Fernzügen, da ich die Strecke ja fahren konnte 🙂
Tatsächlich kam auch mein Zug für die erste Etappe bis Würzburg pünktlich in Stuttgart an und fuhr pünktlich dort ab !!! Ich hatte einen entspannten Platz und verbrachte die meiste Zeit mit Lesen.
Ganz anders im Anschlusszug von Würzburg nach Erfurt! Trotz 10-minütiger Verspätung und ca. 15 Minuten Wartezeit an den Aufzügen konnte ich den Anschlusszug nach Erfurt gut erreichen. Ich hatte ja 40 Minuten Umsteigezeit 🙂 Der Zug war fast leer und mein Rad war das einzige im Zugabteil. Leider nur 1 Station bis Schweinfurt. Der Zugbegleiter hat mir eröffnet, dass ich im falschen Wagen bin. Der wird kurz nach Schweinfurt abgekoppelt und fährt in eine andere Richtung weiter. Ich musste also umsteigen. Mein Rad und ich haben gerade noch so in den hinteren Wagen reingepasst. Dann war der aber knallevoll !! Über 2 Stunden musste ich mit meinem Fahrrad balancieren, immer wieder verrücken und war in Erfurt reichlich geschafft 🙁
Hier hat mir die Bahn dann den Rest gegeben 🙁 Die Anschlusszüge nach Magdeburg sind ausgefallen. Wie kann´s auch anders sein. Es wäre seit über 15 Jahre tatsächlich das erste mal gewesen, dass mir eine Zugreise ohne Probleme gelingt 🙁
So habe ich mich entschlossen, heute nicht mehr weiterzureisen sondern hier in Erfurt einen Campingplatz zu suchen. Hab ich auch gefunden. Mit netter Gastronomie.
11,4 km vom Hauptbahnhof Erfurt zum CampingplatzUnd schon steht mein Zuhause, schön am See gelegen 🙂
Morgen werde ich nochmals versuchen, mit der Bahn nach Magdeburg zu kommen. Man darf die Hoffnung ja nie aufgeben 🙂
Hier noch eine Aufnahme von meinem „Arbeitsplatz“ in der Campinggaststätte. Es geht mir gut und das Wetter passt. Was will man mehr 🙂
Soweit mal für heute. Werde jetzt noch ein bisschen lesen und mich dann rechtzeitig auf´s Ohr legen.
Ich hatte ja bereits berichtet, dass wir gestern an unserem „Basteltag“ noch ein Bimini für Waldemars „Agapi mas“ zurecht gesägt und am Boot montiert haben. Da bin ich noch ein Bild schuldig:
Eigentlich hatten wir ja ein weißes Bimini bestellt ! Na ja, blau geht auch noch 🙂 Da sitzen wir auf alle Fälle trocken, meist auch schattig und das ist ja die Hauptsache 🙂 Wenngleich das Einsteigen etwas beschwerlicher ist 🙂 Aber ich habe in den vergangenen Wochen ja gelernt mich entsprechend zu bewegen und auch, mich im Liegen an- und auszuziehen 🙂
Die Nacht auf den 19. Mai war recht ruhig und wir wurden wieder sanft vom Mittelmeer in den Schlaf geschaukelt. Bei Sonnenaufgang war kein Wind und das Meer war spiegelglatt.
Da spickt die Sonne gerade so über den Berg 🙂
Heute gegen 14:30 Uhr kamen Interessenten für Waldemars „Agapi“, die ihm ja auch noch gehört, von Göppingen hierher nach Mitikas um das Boot anzuschauen. Das steht im Bootspark bei Thakis und wir haben einige Zeit damit zugebracht, dem Ehepaar mit Tochter die „Agapi“ vorzustellen. Anschließend haben wir sie alleine an dem Boot gelassen, um alles zu begutachten und eine Entscheidung zu treffen, ob sie den „Vorgänger“ der „Agapi mas“, mit der wir ja derzeit unterwegs sind, kaufen möchten. Die konnten sich bis Abends aber noch nicht endgültig entschließen 🙁 und wollten am nächsten Tag Bescheid geben.
So haben wir abends auf dem Boot noch ein paar Gläschen Rotwein geleert und sind dann in unsere Kojen abgetaucht 🙂
Heute früh bin ich schon um kurz nach 5 Uhr aufgewacht. Ich konnte einfach nicht mehr schlafen 🙁 Heute begann ja auch meine Heimreise 🙁 🙂
Also bin ich raus aus der Koje und habe so ab ca. 6 Uhr bei unserer Hafentaverne sehnsüchtig auf den Wirt gewartet, um einen Kaffee abzustauben 🙂
Glücklicherweise kam der Wirt schon ca. 20 nach 6 und hat mir sogleich einen guten Milchkaffee hingestellt. Waldemar hat da noch geschlafen 🙂
So gegen 11 Uhr kamen dann die Interessenten für die Agapi. Sie haben aber leider abgesagt. Der Trimaran hat nicht ganz ihren Vorstellungen entsprochen. Neuer Plan: Waldemar nimmt die Agapi im Oktober mit nach Freiburg und dort werden wir sie auf Hochglanz bringen und ein paar kleinere Reparaturarbeiten an ihr vornehmen, so dass sie Waldemar „aus der Hand gerissen“ wird 🙂 Das klappt schon !
Die neue Crew, Waldemars Töchter und deren Freundinnen, sollten ja eigentlich heute früh mit der Fähre in Igoumenitsa ankommen. Vermutlich wegen eines Fährausfalles musste die Ankunftszeit aber zunächst auf 19 Uhr verschoben werden. Von Unterwegs hat die Tochter aber eine Nachricht geschickt, dass die Fähre voraussichtlich erst um 22 Uhr eintreffen wird (das ist schon wie bei der Deutschen Bundesbahn 🙁 ). Es ist eine kleinere Ersatzfähre, so dass auch nicht alle Passagiere die gebuchten Kabinen haben konnten und auch die Pullmannsitze nicht in entsprechender Anzahl vorhanden waren. Die Fähre muss wohl ziemlich überfüllt sein. So etwa wie ein Flüchtlingsschiff 🙁
Da wir die Agapi mangels Verkauf heute nicht mehr zu Wasser bringen mussten, hatten wir also unendlich Zeit zu vertrödeln. Es war heute sehr heiß! Wir hatten bisher noch keine solche Hitze. So gegen 16 Uhr habe ich mich dann von der „Agapi mas“ verabschiedet.
Wir sind in Richtung Igoumenitsa aufgebrochen und haben unterwegs noch in Palairos bei uns bekannten Gastwirten vorbeigeschaut. Dort gab’s Saganaki und für mich selbstgemachte Limonade und einen Kaffee, für Waldemar ein alkoholfreies Bier. Nach ca. 1 Stunde Fahrzeit waren wir in Preveza, von wo aus ich morgen den Heimflug antrete. Ich habe mich dort in ein Hotel eingemietet. So muss Waldemar morgen früh nicht nochmals hierher fahren um mich zum Flughafen zu bringen.
Die Kajüte hier ist etwas geräumiger als meine auf der Agapi mas 🙂Und Dusche hat sie auch 🙂Die Aussicht auf der Agapi mas ist unvergleichlich schöner !!!
Waldemar ist weiter in Richtung Igoumenitsa gefahren, um die „neue Crew“ dort an der Fähre abzuholen. Ich habe mich erst mal ausgiebig geduscht und rasiert und bin dann noch ein halbes Stündchen die Hauptstraße von Preveza entlang geschlendert.
Haupt- und Einkaufsstraße in Preveza
Es waren sehr schöne Tage mit Waldemar auf seiner Agapi mas mit schönen Segeltörns, interessanten Gesprächen, netten Bekanntschaften, diversen „Basteleien“ (leider gelang uns nicht immer alles perfekt 🙂 ), überwiegend angenehmem bis schönem Wetter und guter Stimmung 🙂 Jetzt freue ich mich aber auch wieder auf zu hause und meine Lieben.
Lieber Waldemar, danke, dass ich dabei sein durfte ! Ich wünsche dir mit deiner neuen Crew nun weiterhin sehr schöne Tage und lasst es euch gut gehen. Bis demnächst wieder mal.
Liebe Leser, ich hoffe, dass ich nicht allzu langweilig berichtet habe und euch ein wenig an der Stimmung hier in Griechenland teilhaben lassen konnte.
Bis spätestens im September wieder, wenn wir von Gouvia auf Korfu mit einem gecharterten Katamaran und neuer Crew auf den Spuren von Odysseus hier im Ionischen Meer unterwegs sind 🙂
Heute morgen habe ich tatsächlich bis kurz vor 7 Uhr geschlafen ! Die Nacht war ruhig und ich wurde sanft in meiner Achterkajüte in den Schlaf gewogen 🙂
Soweit so gut. Nur das Wetter hat so gar nicht recht mitgemacht:
Es war ziemlich trüb und dunstig. Die Temperatur war aber ok. Frieren musste ich noch nicht. Ich hatte ja die Hoffnung, dass die Sonne den Dunst beseitigen könnte.
Leider war das aber nicht der Fall.
So haben wir den Tag genutzt, noch etwas an der Toilette herumzubasteln und anschließend noch ein Bimini für die „Agapi mas“ zurechtzusägen und zu montieren. Gerade noch rechtzeitig, so dass wir trotz einiger Regentropfen im Cockpit trocken unter dem Bimini zu Abend essen konnten. Tomatensalat mit Tunfisch, Brot, Wurst. Ein zünftiges Vesper, so dass wir beide gut satt geworden sind.
Am Nachmittag haben wir Jan, Julia und deren beide Kinder in Mitikas verabschiedet. Die hatten wir bei unserer Ankunft hier kennengelernt. Er macht gerade ein Sabatical und die vier sind für mehrere Monate mit ihrem kleinen Segelboot hier im Ionischen Meer unterwegs und genießen offensichtlich die gemeinsame Zeit.
Das Wetter wurde bis abends nicht besser, so dass es heute auch nichts mehr weiter zu berichten gibt.
Wir vertreiben uns die Zeit mit Relaxen und hin und wieder einen Kaffee oder einen Frappé trinken. Es geht uns gut 🙂